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Vom 25. Vereinsjubiläum bis zum Beginn des 2. Weltkrieges
1937 - 1939
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die Saison 1936/37 brachte die Männern der Spielvereinigung wieder auf den 6. Rang der Bezirksklasse Westlausitz, aber keine sportliche Weiterentwicklung - zu viele Punkte wurden verschenkt
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man gewann am Einweihungstag des Vereinsheimes gegen den letztjährigen Meister SV Hoyerswerda, fing sich unter anderem aber mit 4:5 eine unnötige Schlappe gegen TSV Weißwasser ein, nach Platzverweis von unserem Mittelläufer P. Lehmann, beim Stand von 3:3
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manchmal war der Gegner auch einfach eine Nummer zu groß, wie der angehende Meister FC Amicitia 1900 - nach großem Kampf, auf hartgefrorener Schneedecke, gab es letztendlich, nach einer 4:6-Heimniederlage, leider keine Punkte
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die Festlichkeiten zum 25. Jubiläum begannen im März 1937 mit einem bunten Abend in den Viktoria-Gaststätten
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für den letzten Augustsonntag organisierten die Verantwortlichen, zu Ehren des 25. Geburtstags der Spielvereinigung, mit unseren Nachwuchs- sowie Herrenteams, einige interessante Spiele, auf dem Vereinsgelände
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im Hauptspiel traf die 1. Männermannschaften der Spielvereinigung, mit Erich Maye, Walter Lehmann, Erich Tworowsky, Theo Krähling und Co., auf den Berliner BSG Lorenz, einer der Favoriten für die anstehende Bezirksklasse-Saison in der Gruppe „Preußen“ (Berlin)
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tags zuvor fand in der „Erholung“ eine beeindruckende Festversammlung mit anschließendem gemütlichen Beisammensein statt, der offizielle Teil war gefüllt mit Reden, Toten- und Gefallenenehrungen und Auszeichnungen verdienstvoller Mitglieder
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im November 1937, führten die Spielvereinigung und das Kreisklassenteam des Finsterwalder Turnvereins 1862, für das Winterhilfswerk, ein Benefiz-Spiel durch
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600 Zuschauern, mehr als beim vorjährigen WHW-Spiel gegen den SV BEWAG
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am Ende stand ein 3:3 zu Buche und es konnte, einschließlich einer Büchsensammlung, die Summe von 182,89 RM an das WHW überwiesen werden
Durch diese Neugliederung mussten, aus der Ost- sowie der Weststaffel mit je 11 Teilnehmern, drei Vereine in die unteren Klassen absteigen, da es es in der Punktspielrunde 1938/39 nur noch eine eingleisige Bezirksklasse Niederlausitz, mit einer Sechszehner-Staffel geben sollte.
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so musste unser Männerteam mit Rang 9, den bitteren Gang in die Kreisklasse antreten, punktgleich mit dem Cottbuser FV 1898 stand, der Platz 8 einnahm und die Klasse damit hielt
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das Team mit Maye, Weber, Heinrich, Schmidt, Hille, Kurzawa, Tworowsky, P. Lehmann und ihre Kameraden hatten vor allem in der Defensive große Probleme - Keeper Schloßhauer musste 62 mal den Ball aus dem Netz holen
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in der Serie 1938/39 spielte das in die Kreisklasse abgestiegene Team der Männer keine große Rolle und kam nur auf Platz 8 ein, sogar hinterm Ortsnachbarn TV 1862
- noch im August 1938 führten eine - aus Spielern des TV 1862 Finsterwalde und der Spielvereinigung - gemischt zusammengestellte A- sowie B-Auswahl durch - gesucht wurden die besten Kicker für eine Stadtauswahl, für das organisierten Topspiel am darauffolgenden Sonntag, am „Opfertag des deutschen Sportes“, gegen den Sportverein Babelsberg 03